Ballonfahren


montgolfiere ... Die Geschichte der Ballonfahrt begleitet die Menschheit in ihrem ewigen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit.

Von den Gebrüdern Montgolfier erfunden, schweben sie seit über 200 Jahren am Himmel und wo sie gesehen werden, erregen sie stets großes Aufsehen.
Die ersten Passagiere der Gebrüder Monfgolfier waren ein Schaf, ein Hahn und eine Ente, denn ganz geheuer schien es den Brüdern nicht, den Triumph über die Schwerkraft durch das Abheben des Ballons selber zu testen.
  
Der Erfolg gab ihnen jedoch recht und schon fünf Monate später, auch im Jahre 1783, brachte ein französischer Physiker -Alexandre Cesar Charles- einen gasgefüllten Ballon in die Luft.

Ende der 60er Jahre unseres Jahrhunderts brachten moderne Materialien und Techniken eine Renaissance der Heißluftballone.
Die Ballonhülle besteht aus Nylongewebe mit Imprägnierung gegen Luftdurchlässigkeit. Im feuernahen Bereich besteht sie aus schwer entflammbaren Material. Der Korb ist aus Weidengeflecht, sehr stabil, aber auch beweglich genug, den Belastungen bei Start und Landung standzuhalten. Vier Personen finden problemlos Platz darin.
  
sponsert by Coca-Cola? Heißluftballonfahren funktioniert nach dem aerostatischen Prinzip. Beim Aufrüsten wird die Hülle mittels eines Propellers mit kalter Luft gefüllt. Durch Erhitzen der Luft mit einem Brenner dehnt sich diese aus, wird leichter als die sie umgebende Luft, wodurch der Ballon seinen Auftrieb bekommt. Durch Ventilzug oder Abkühlung der Luft in der Hülle wird die Tragkraft geringer und der Ballon sinkt.
  
Ein Ballon kann bis zu 8000 m hoch steigen. Über Städten mit kontrolliertem Luftraum (Flugverkehr) gibt es jedoch Einschränkungen in der Fahrhöhe, um den Luftverkehr nicht über die Maßen zu strapazieren, denn der Ballon ist das einzige Gerät, das nicht steuerbar ist und deshalb anderen Fluggeräten nicht ausweichen kann, d.h. die Flugzeuge müssten dem Ballon den Weg frei machen. Eine Einschränkung ist deshalb vonnöten. dunkle Wolken - Ballonfahrerwetter?
  
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass man vom Ballonfahren und nicht vom Ballonfliegen spricht. Man bedenke, der Ballon hat keine Flügel!

Jeder Ballonfahrer wird nach seiner ersten Ballonfahrt mit "Feuer, Wasser und Erde" getauft und in den Adelsstand der Luftschiffer erhoben.
    
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