3.9.2005
JG1952 in 2005  
„Alte Nacht“
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Bericht von Christina

Ende April trifft sich das, um unsere beiden Günter, erweiterte Orgateam bei Renate. Renate wächst wieder mal über sich selbst hinaus und zaubert ein w u n d e r b a r e s Menü. Unglaublich!!! Aber – es wird nicht nur gegessen sondern auch gearbeitet!!!

Wir legen den Termin für unseren nächsten Event fest: Samstag den 03. September 2005, es soll eine „Alte Nacht“ werden. Günter Gudzinski hatte uns bereits im Januar seinen Garten für ein mögliches Fest angeboten und Günter Wessinger will uns bis zum Treffen  ein paar Hasen „richten“. 

So sieht unser Beschluss folgendermaßen aus:

Wir fahren mit dem Zug von Birkenfeld nach Mühlacker oder Niefern und wandern von dort aus zu Günter G:, dort gibt es Hasenbraten und auf besonderen Wunsch werden nur deutsche Schlager serviert. Wolfgang Wanner’s Tochter und sein Schwiegersohn ‚in Lauerstellung’   wollen uns mit Cocktails verwöhnen.

Harald informiert die ans Internet angeschlossenen Schuler bereits ein paar Tage später in unserer Homepage hierüber. Unglaublich!!!.

Ein paar Wochen später fahren Renate und ich zur Gartenbesichtigung zu  Günter  und lernen dort dessen sympathische Frau Vroni kennen. Der Garten ist für unsere Zwecke super geeignet  - und sollte es regnen – können wir ins Haus ausweichen. Da beide offensichtlich sehr ‚festgeübt’ sind ist es für sie ein Leichtes auch u n s e r Fest mitzumanagen.

Okay, wir beschließen von Niefern aus zu Günter zu wandern da der Weg für uns offensichtlich einfacher zu bewältigen ist. Unglaublich!!!

Das Programm steht jetzt endgültig fest und die Einladungen können raus.

Da mein PC   wieder mal nicht so will, wie ich es gerne hätte, springt Harald freundlicherweise ein und macht die Einladungen versandfertig – Wolfgang G sorgt anschließend für den Versand.

Schon kurz darauf drudeln langsam aber sicher die Zusagen ein.

Inzwischen ist aber der 1.FC Birkenfeld  aufgestiegen und just an diesem Tag findet das absolute Schlagerspiel gegen den 1.FC Pforzheim statt – so gibt uns unser absoluter „Deutscher-Schlager-Fan“ Thomas leider einen Korb, und nicht nur er wird leider nicht dabei sein können. Unglaublich.

Zugesagt aber haben: Rose – Wolfgang G. – Chris – Birgit – Wolfgang W. – Hartmut – Wiltrud – Renate – Marianne – Bärbel – Günter W. – Christl – Brigitte W. – Anita – Günter G. Harald – Uschi .

Ende August treffe ich mich noch mal mit Brigitte und Renate zur endgültigen Absprache nach dem Motto „Wer besorgt -  wann -  was - für wie viel -  etc!!!“

Natürlich nutzen wir den Mittag auch zum Klatsch und Tratsch!!! Zugegeben!!!

Die „Festwoche“ ist da.

Günter bringt Renate 6, in Worten, sechs Hasen!!! Unglaublich!!! Die Arme ist von 21.00 bis nach Mitternacht damit beschäftigt die armen Viecher zu köpfen, zu zerteilen und einzulegen. Da Günter auch einen Riesenbräter aus seinem Vereinsheim organisiert kann Renate die Kocherei bei sich zu Hause erledigen.

Brigitte organisiert die Mitbringsel, bereitet für die „Nichthasenmöger“ wunderbare Lendchen und hat auch noch Zeit zwei Kuchen zu backen.

Inzwischen tätige ich die restlichen Einkäufe u.a. besorge ich „Nassspätzle“  - (hatte zuvor nie  von so was gehört) , backe Halbkalten und übe Fahrkarten zu ziehen..

Günter G  richtet unter Mithilfe von Günter W seinen Garten für das Fest her.

 

Der Festtag ist da – strahlend blauer Himmel – wie bestellt!!!

Mittags kutschiere ich mit Renate den Hasenbraten und diverse Kleinigkeiten nach Enzberg.

Der steile Anstieg zu Günters Heim ist für die Hasenbratensoße zu viel und sie beschließt im Kofferraum Schwimmübungen zu machen. Unglaublich!!! Na ja man sagt sowieso 10% Schwund seien normal.

 

Kurz nach halb vier märschle ich mit Uschi Richtung Bahnhof wo Rose bereits wartet. Da ich Tage zuvor das „Fahrkartenkaufen“ mit Hilfe eines jungen Bahnreisenden gelernt habe, meistern wir diese schwere Aufgabe mit Bravour. Alle Schuler sind pünktlich – selbst die Bahn ist pünktlich. Unglaublich!!!

In Pforzheim müssen wir umsteigen - Wiltrud will sich uns  hier anschließen – wir finden sie nicht – Anita ruft laut nach ihr – keine Antwort – was nun?

Eigentlich sollte laut ursprünglichem Plan eine Regionalbahn Richtung Stuttgart fahren  - dieser Zug sieht anders aus -  aber es wird schon alles seine Richtigkeit haben – die Abfahrtszeit stimmt – und so steigen wir zu. Der Zug fährt an  - gibt Gas – gibt Gas  - uns beschleichen leise Zweifel  - und tatsächlich wutsch – dies wäre unsere Haltestelle gewesen -. In Mühlacker verlassen wir fluchtartig den:       ICE          Unglaublich!!!

 

    

Was nun? Günter, Harald und Brigitte stehen in Niefern und wir in Mühlacker!!! Sollen wir jetzt sternförmig Richtung Enzberg marschieren? Dank Handyzeitalter können wir uns darauf verständigen uns beim Mühlacker Rathaus zu treffen. Gott sei Dank haben die drei auch Wiltrud dabei, sie wurde von ihrem Mann vorsichtshalber direkt nach Niefern gefahren.

Günter kennt die Marschroute  von Mühlacker aus nicht so gut, aber Harald hat diese Gegend bereits im Ballon  überfahren und so marschieren wir nach seiner Vorgabe über Stock und Stein(bruch) Richtung Enzberg. Die reine Marschzeit überschreitet die ursprünglich vorgesehene ½ Stunde  nur geringfügig  um etwa eine weitere ½ Stunde. Unglaublich!!!

   

Bei Günter angekommen fallen wir alle über seine Sprudelvorräte her und ruhen uns etwas aus.

Danach gibt es das schwer verdiente Essen. Renate hat sich wieder mal selbst übertroffen und Wolfgang G (ebenfalls ein Super-Koch) verleiht ihr den 6. Stern . Unglaublich!!

Harald hat inzwischen seine rollende Disco installiert, und tatsächlich – wir hören nur deutsche Schlager!!! Unglaublich!!!

 

Wolfgang’s „Kinder“ bauen ihre Bar auf und sofort werden sie von cocktaildurstigen Schulern belagert. Wo kriegt man schon einen Supercocktail für einen Euro?!?!?! Unglaublich!!! Alle – und ich meine wirklich – alle - Schuler sprechen den Cocktails gut  zu.

Die Stimmung steigt – es wird laut und natürlich auch falsch gesungen.

 

Gegen 22.00 Uhr haben einige von uns offensichtlich genug „deutsches Liedgut“ gehört. Nach einigem hin und her lässt sich Harald endlich  erweichen internationale Titel zu spielen, zumal unser Hauptfan der deutschen Schlagerszene  eh nicht anwesend ist.

 

Später gibt es noch Kaffee und Kuchen. Es ist ein schöner Abend.

 

Erst nach Mitternacht verspüren die ersten Schuler ein leises Heimweh. Und so fährt der erste Shuttlebus, nicht um 22.00 Uhr wie ursprünglich vorgesehen,  sondern erst um 0.30 Uhr Richtung Heimat.

 

Es war ein schöner Tag mit euch. Der JG 52 ist einfach unglaublich!!!

   Chris